4 Wochen ohne Zucker

21.4.17

Es ist so weit, vier Wochen ohne Zucker und Kaffee sind um. All diejenen unter euch, die uns schon etwas länger verfolgen wissen, dass wir vor genau vier Wochen im Zuge einen kleinen Challenge beschlossen haben, einen Monat auf Zucker zu verzichten und auf den altbewährten Tee zurückzugreifen, Auf die Idee hatte uns Smecket Biotee gebracht, bei denen wir uns durch das halbe Sortiment getestet haben. Mein absoluter Favorit wurde zu meiner großen Überraschung der Chai Ingwer Tee, während Nessas Sieger eindeutig Rote Beeren war. Ob sich unsere Welt nun maßgeblich verändert hat und wir nur so vor entgifteter Energie strotzen?

4 Wochen ohne Zucker
Vier Wochen Detox ohne Zucker
Diese Frage lässt sich mit vier einfachen Buchstaben beantworten. Nein. Obwohl ich ständig von diverse Bloggern und Instagramprinzessinnen hören, dass es ihnen doch so viel besser geht, seit sie komplett auf Zucker verzichten, konnten Nessa und ich in diesen vier Wochen keine merkbaren Veränderungen wahrnehmen. Allerdings haben wir auch nicht komplett auf Zucker verzichtet, da wir unsere Ernährung nicht auf zuckerfrei umgestellt haben. Es ging uns allein um die Getränke.

Der einzige Effekt, der sich bei mir bereits nach zwei Tagen eingestellt hatte war Kopfweh. Von morgens bis abends zwei Wochen lang fühlte sich mein Schädel an, als wolle er demnächst zerspringen. Schuld daran war vermutlich weniger der fehlende Zucker, sondern die Tatsache, das grüner Tee und Kräutertee entwässernd wirken. Zu heiß gekocht geben sie noch ein paar Bitterstoffe ab und schon hat man den Salat. Ich kann also guten Gewissens behaupten, dass Tee intravenös nicht zwangsläufig meine Lebensqualität gesteigert hat, auch wenn man dabei so super gesund auf Zucker verzichtet,
Nessas Erkenntnis nach vier Wochen der Koffein-Abstinenz hielt sich ähnlich in Grenzen. Sie kann jetzt vier Wochen ohne Kaffee leben. Hat sie diese Erkenntnis nun fitter und vitaler gemacht? Auch hier können wir guten Gewissens sagen, dass sie keinen Unterschied zu vorher feststellen konnte.

Gewichtstechnisch wird es sicher den ein oder anderen interessieren, haben wir auch nichts abgenommen. Trotz Freeletics und Tee den ganzen Tag blieben uns die purzelnden Kilos leider verwehrt.
Was lernen wir also aus all den Zuckermythen, die uns die großen Blogger und Influenzer dieser Welt predigen? In unserem Fall ziemlicher Blödsinn. Vielleicht müssten wir den Spaß ja einfach noch länger betreiben, aber dazu trinkt Nessa einfach zu gerne einmal eine Tasse Kaffee am Morgen und ich mein Spezi zum Wurstsalat im Biergarten.
Ihr Lieben, was wir damit sagen wollen ist: Lasst euch von all den famous People und ihren neuen Trends nicht zu sehr beeindrucken. Hinter den meisten Worten steckt jedenfalls beim Zucker viel heiße Luft.

Dieser Post entstand in Kooperation mit Smecket Bio Teemischungen.





× By Heidi ×

Schon 26 Jahre und trotzdem noch nicht erwachsen. Ein kleines bisschen verrückt mit großem Herz und vor allem großer Klappe, bin ich gepaart mit sehr viel Kreativität für jeden Blödsinn zu haben. Lippenstift und Jacken sind meine nicht ganz so geheime Leidenschaft, irgendwo will man dem Klischee des Mädchens ja doch gerecht werden.

Als kleines Landei pendle ich so ziemlich jeden Tag zwischen Dorf und Großstadt hin und her und weigere mich weiterhin, mich entwurzeln zu lassen. Von mir gibt's auf jeden Fall eine ordentlich Portion schonungslose Wahrheit und eben alles, was mir täglich so entgegen springt und mich begeistert.

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9 Kommentare

  1. Halle :)

    na ja, Du gibst Dir die Antwort doch selber, warum bei Euch keine purzelnden Kilos oder sonstigen Auswirkungen zu merken waren.Den Zucker nur in den Getränken wegzulassen, langt da einfach nicht.

    Also ich bin noch relativ neu in der Bloggerszene und so wie Du schreibst, hört sich das nach irgendwelchen Streitigkeiten oder so an. Habe schon davon gehört, es zum Glück noch nicht erlebt.

    Jetzt am Wochenende sind es bei mir 8 Wochen ohne Zucker. Also komplett ohne Zucker und mit nur wenig Kohlenhydrate. Und ich merke, neben verlorenen 5,5 kilo ohne Hungern oder Sport auch sonst einiges.

    Bitte nicht falsch verstehen. Mir ist es egal, ob andere mit oder ohne Zucker sich ernähren. Ich denke immer, jeder muss seinen eigenen Weg finden.
    Ich denk nur, man kann nicht sagen, es bringt nichts, wenn man es nur halb umgesetzt hat. Den der meiste Zucker, steckt nicht im Getränk, sondern in der täglichen Nahrung.(Außer vielleicht, man trinkt jeden Tag 2 Liter Cola). Ich war wirklich überrascht, *wo* überall Zucker drinnen ist. Eigentlich kann man keine Fertigprodukte mehr essen.

    Falls es Euch interessiert: http://lillysjoeberg.blogspot.de/search/label/7%20Wochen%20ohne
    Jetzt am Wochenende kommt noch ein längerer Artikel, was mir bei mir alles aufgefallen ist und was ich gelernt habe.

    Aber wie auch immer: Solche Eigenexperimente finde ich toll.

    Liebe Grüße
    Lilly

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    1. Liebe Lilly,
      es kann durchaus einen großen Unterschied machen, ob man ausschließlich Wasser und Tee trinkt, oder ob man zwischendurch auch >Süßkram reinschüttet :)
      Bei mir hatte es jedoch keinen Effekt, kann allerdings auch meinem Hashimoto geschuldet sein.
      Wir haben definitiv keinen Streit mit irgendwelchen Blogger, wir sind einfach nur ein Satire und Alltagsblog, der sich ganz gern mit den aktuellen "Trends" anderer Blogger befasst um realistisch herauszufinden, wie viel Wahrheit wirklich an der Schwärmerei steckt. Dass auf vielen Blogs einfach nur eine Scheinwelt zur Schau gestellt wird ist leider schwer zu leugnen :)
      Und lieben Dank, wir werden solche Experimente definitiv weiterhin durchführen :)
      Liebste Grüße, Heidi

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  2. Hallo ihr Lieben,
    ich persönlich trinke selten süße Getränke, nur, wenn ich auswärts Essen gehen und ich nicht weiß, was mich an Essen erwartet. Sonst trinke ich ausschließlich Wasser und Tee, dementsprechend kann ich euch einerseits verstehen, warum ihr auf Süßgetränke und Co. verzichtet habt und Tee getrunken habt. Aber das ihr keinen Unterschied gemerkt habt, da kann ich mich dem oberen Kommentar anschließen. Wenn ihr nur auf Süßgetränke verzichtet ändert sich nicht vieles, aber jeder Anfang ist gut ;)
    Wie läuft es denn jetzt bei euch weiter? Werdet ihr weiterhin aus Süßgetränke verzichten oder werdet ihr euch ab und zu mal etwas erlauben?

    Liebe Grüße,
    magdaeva von http://lifestylemeetsmagdaeva.blogspot.de/

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    1. Liebe Magda,
      Zu Erstem hab ich bereits bei Lilly kurz Stellung genommen. ZU deiner Frage, ich für mich versuche auf jeden Fall weiterhin weniger Süßgetränke in mich reinzuschütten, auch wenn ich nicht mehr exzessiv darauf acht nur Wasser und Tee zu trinken :)
      Liebste Grüße, Heidi

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  3. Ich habe wirklich den Eindruck, dass momentan jeder 2te auf dem 'No more Sugar'-Trip ist! Zumindest fallen mir direkt zwei Freundinnen und einige Blogger ein.. Da ist es echt erfrischend, mal eine Meinung zu hören, die diesen Lifestyle nicht bis ins Unermessliche lobt.

    XX aus Nürnberg
    Jecky
    Want Get Repeat

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    1. Liebe Jecky,
      ja diesen Eindruck haben wir leider auch. Vegan, Zuckerfrei und Detoxend ist gerade abnormal "in". Deswegen auch ein kleiner Selbstversuch mit ehrlichem Feedback, wir haben von dem zuckerfreien Leben nicht die mörderischen Unterschiede gemerkt. :)
      Danke für den liebenb Kommentar und liebe Grüße aus München, Heidi

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  4. zuerst mal: endlich mal ein Blog mit Charakter!! hab mir gerade einige Artikel durchgelesen und bin begeistert, weiter so :) ich mache einmal im Jahr 4 Wochen ohne Zucker, den einzigen Zucker den ich zu mir nehme in der zeit ist über Früchte. Mir hilft das immer sehr viel und sensibilisiert auch wieder meine Geschmacksnerven. finde euren ehrlichen Bericht toll und freue mich auf weitere Artikel von euch! LG Anna

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    1. Liebe Anna,
      vielen lieben Dank für deinen lieben Kommentar! Das freut uns wirklich wahnsinnig!!! Dass dir ein Zuckeentzug etwas bring ist ja cool :) unser Ergebnis war ja eher mau :)
      Wir werden auf jeden Fall weitermachen :) versprochen! Und wir freuen uns über jeden neuen Leser :)
      Liebste Grüße,
      Heidi

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  5. Hallihallo....
    :-)
    Danke für Euren Selbsttest und den wunderbaren Artikel.
    Ich habs auch probiert und meine kaffee- und zuckerfreie Zeit auf die Fastenwochen gelegt.
    Kaffeefrei: nach anfänglichem Kopfweh durch Koffeinentzug, machte sich die neue Freiheit lediglich durch massive Müdigkeit bemerkbar.
    Zum Teil war ich schon froh, wenn ich den Wetterbericht nach der Tagesschau noch mitbekommen habe... :-) aber damit kann man leben. Der Ersatz aus verschiedenen Kräutertees und Wasser lassen wenigstens das schlechte Gewissen in puncto Getränkewahl eine Pause einlegen.
    Zuckerfrei: eine ganz (gaaaanz) andere Geschichte... Der Inbegriff meines Büro-Durchhaltevermögens sind Gummibärchen! In allen Farben, Formen und Zusammensetzungen...(ich steh drauf und dazu). Hier zu verzichten war echte Überwindung und Schwerstarbeit. Wenigstens wurde es immer leichter und bei Ablauf der Fastenzeit wurden auch die Hypes auf den SüßKram besser (oder war es einfach nur die Vorfreude, dass die bereits gehorteten Tüten nicht mehr lange liegen mussten?)...egal!
    Mit den purzelnden Kilos hat es nicht wirklich geklappt (2-3kg wären schön gewesen, aber das ist wohl meckern auf hohem Niveau), aber so sind wir Mädels halt... ein bissl was Auszusetzen haben wir immer.
    Wenigstens habe ich mir den Beweis geliefert, verzichten zu können. Die Notwendigkeit erschließt sich mir nicht vollständig, aber es soll ja gut für Körper und Geist sein..
    In diesem Sinne, habt wieder Spaß an den (auf keinen Fall zuckerfreien) Genüssen, haltet Euch mit Koffein über Wasser und steht zu jedem Gramm, was evtl zuviel auf der Hüfte zu sein scheint.

    Liebe Grüße
    vom GummibärchenFan :-)

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Zucker ade! - Vier Wochen Teatime

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