Follow me around - Paris

1.7.16

Paris, je t’aime

Ich war letztes Jahr im Dezember, pünktlich zur Vorweihnachtszeit mit meiner Freundin Lilli in Paris und wie ich es bereits in meiner Überschrift angemerkt habe, ich hab mich absolut in diese Stadt verliebt. Gerade einmal viel Stunden hat die Zugfahrt mit dem französischen TGV gedauert, der Druck auf den Ohren war dabei allerdings weniger lustig. 
Eiffelturm bei Nacht
Eiffelturm bei Nacht by Heidi
Wir haben unser Zimmer über airbnb.com gebucht und waren anfangs ein wenig skeptisch, gerade weil manche Bewertungen die Gegend des Zimmers als 'gefährlich' eingestuft haben. Fazit für unseren Gastgeber und die Lage. Sollten wir noch einmal in Paris Urlaub machen, dann wird der wunderbar süße Nick und sein Zimmer auf jeden Fall unsere erste Adresse werden! Auch wenn das Zimmer ohne Aufzug in einem fünf Stockwerke hohen Altbau lag - das Fitnessprogramm war uns also sicher - und wir jeden Abend vollkommen außer Puste oben ankamen, hätten wir nicht mehr Glück mit unserem Gastgeber haben können. Nick war eine zuckersüße Person, hatte uns sein Schlafzimmer mit Kühlschrank, Mikrowelle, Wasserkocher und Fernseher zur Verfügung gestellt. Steckdosenanschlüsse waren auch alle vorhanden, ebenso wie eine Waschmaschine, die wir für drei Tage allerdings nicht gebraucht haben. Das Bett war für zwei Personen zum Übernachten auch vollkommen okay.

An unserem ersten Tag in Paris zog es uns nach dem Auspacken erst einmal ins Künstlerviertel der Stadt, weil wir versucht haben, Konzertkarten für ein aufgrund der Anschläge abgesagtes Konzert, zurückzugeben. Mit mäßigem Erfolg. Danach fuhren wir mit der Metro - wir haben nämlich festgestellt, dass Lilli zwar einen Orientierungssinn wie ein Goldfisch hat, aber eine begnadete Metrofahrplanleserin ist - erstmal ins Zentrum zu Notre Dame. Nach bereits 10 Stunden on Tour hatten wir zur Abwechslung tatsächlich ein wenig Hunger. 
Haken? Im Zentrum ist Essen gehen echt nichts für kleine Studentengeldbeutel, weshalb wir wirklich eine ganze Weile unterwegs waren, bevor wir einen kleinen zuckersüßen amerikanischen Diner gefunden haben. Ja wir waren in Paris und haben erst mal amerikanisch Burger gegessen. Lag allerdings auch daran, dass keine von uns Französisch spricht und es nach einen Tag ausschließlich umgeben von dieser Sprache fast ein bisschen angenehm war, sich mit jemandem auf Englisch unterhalten zu können. Dort haben wir übrigens unsere Liebe zu Cheese Fries entdeckt, wer nicht weiß, was das ist, der hat eeeecht was verpasst!
Notre Dame
Selfies for Life mit Notre Dame und so
Vollgefressen und glücklich gings danach noch zu einem spontanen Trip Richtung Eiffelturm. Allerdings hatten wir abends ein wenig Pech, denn unser Freund war nur halb so groß und vom Nebel verschlungen. Sah aber dennoch ziemlich eindrucksvoll aus, muss man ihm lassen. 
Eiffelturm bei Nebel
Eiffelturm im Nebel by Heidi

Wir sind ihm an diesem Abend auch nicht mehr sehr viel näher gekommen, da uns der Arc de Triomphe spontan aufgehalten hat. Eigentlich wollten wir beim Umsteigen der Metro nur mal kurz hoch gucken, um ihn auch gesehen zu haben. Wir waren vom Place Charles de Gaulle allerdings so fasziniert, dass wir unbedingt in die Mitte dieses verrückten achtspurigen Kreisverkehrs wollten. Ich für meinen Teil frag mich ja immer noch, wer sich mit dem Auto wirklich da reinwagt, mir wäre dabei Himmelangst und Bange. Dennoch einer der schönsten Plätze, die ich dort gesehen habe und gerade bei Nacht ein absolutes Muss ihr Lieben! Und weil wir von diesem Platz gar nicht genug bekommen konnten, beschlossen wir, einmal rauf auf den Arc de Triomphe. Für alle U26 Jährigen sind die meisten Sehenwürdigkeiten in Paris einschließlich aller Museen dort kostenlos, solange ihr aus einem EU Staat kommt. Das muss man auf jedenfall ausnutzen! 
Von oben war es einfach nur der Hammer, man steht in der Mitte eines gigantischen Sterns und hat eine wahnsinns Aussicht, wenn man sich die 284 winzigen Wendeltreppen hinauf in das Monstrum antut. Der Weg lohnt sich aber sowas von!





Was ihr in Paris außerdem unbedingt gesehen haben solltet?

Natürlich den Eiffelturm, mit ein bisschen Glück kommt ihr sogar rechtzeitig, wenn der Gute einmal die Stunde zu glitzern anfängt!
Außerdem solltet ihr es nicht verpassen für um die 10€ hoch auf Montparnasse zu fahren. Die Aussicht über Paris ist absolut gigantisch und ihr Geld wert. Die Aussichtsplattform im 59. Stockwerk auf luftigen 209m Höhe ist ziemlich genial verglast, so, dass ihr euch nicht tot friert, weil kaum Wind geht. 
Selfie auf Montparnasse
Über den Wolken auf Montparnasse
Paris
Aussicht über Paris


Außerdem solltet ihr euch zumindest einmal die wunderschönen Kaufhäuser Lafayette und Printemps angesehen haben, eure Louboutins, Gucci, Prada und Chanelherzen werden höher schlagen, allerdings auch mit einem lachenden und einem weinenden Auge diese beiden Geschäfte wieder verlassen.
Außerdem solltet ihr einmal hoch nach Montmatre gefahren sein, von dort aus hat man nicht nur einen wahnsinnig tollen Blick, die Kirche ist wunderschön und Moulin Rouge liegt nur einen Katzensprung um die Ecke.
Und natürlich klischeehaft nicht zu vergessen, einmal Louvre muss schon gewesen sein, allein das Gebäude ein altes Schloss ist gigantisch anzusehen und die Bilder darin sind auch nicht ohne. Die Mona Lisa wäre für mich allerdings kein Grund, nochmal hinein zu gehen. 
Louvre in Paris
Louvre bei Nacht
Alles in Allem kann ich jedem der Kunst und Kultur liebt nur empfehlen einmal nach Paris zu fahren. Die Stadt und die Menschen sind einfach wahnsinnig schön und freundlich. Alle Leute sind super hilfsbereit und wir hatten vier ganz fantastische Tage, nicht zuletzt weil wir einen wirklich tollen Gastgeber hatten. 

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